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Diabetes - die Volkskrankheit

Ursachen und Einteilung

Typ I:
Durch unbekannten Auslöser wird das Immunsystem dazu gebracht, die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zu zerstören. Der Körper produziert nicht mehr genügend Insulin. Die Patienten sind oft jünger als 30 Jahre alt, wenn die Krankheit diagnostiziert wird. Rund 10% aller Diabetes mellitus Patienten leiden an einem Typ I Diabetes.

Typ II:
Der Typ II Diabetes ist der weitaus häufigere Typ. Hier produziert die Bauchspeicheldrüse weiter Insulin, oft sogar in größerer Menge als normal. Die Körperzellen jedoch, die den Zucker aus dem Blut zum Verbrennen aufnehmen sollten, können dies nicht bewerkstelligen. Sie sind resistent geworden auf das Insulin. Mit einer erhöhten Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse kann dieser Zustand eine gewisse Zeit lang überbrückt werden. Dann aber erschöpft sich das Organ und die Blutzuckerkonzentration steigt an. 90% der Typ II Diabetes Patienten sind schwer übergewichtig. Dies ist dann auch der hauptsächliche Grund, weshalb die Körperzellen auf das Hormon resistent werden.
Die Patienten, welche an einem Diabetes mellitus Typ II leiden, sind typischerweise älter als 30 Jahre.

Diabetische Neuropathie:
Durch einen langjährigen Diabetes werden auch die peripheren Nerven beschädigt. Das wesentlichste Symptom ist die Gefühlsstörung an den Füssen und an den Händen. Die Patienten merken nicht mehr, wenn sie sich an den Füssen verletzen oder wenn sie z.B. in den Schuhen Druckstellen entwickeln. Es können Wunden entstehen, die sehr schlecht abheilen. Manchmal ist auch ein kribbelnder und brennender Schmerz an den Armen und Beinen spürbar.

Erhöhte Infektanfälligkeit:
Aus verschiedenen Gründen ist die Infektionsabwehr des Diabetikers beeinträchtigt.

Der "diabetische Fuß"
Das Diabetische Fußsyndrom (DFS), umgangssprachlich auch „diabetischer Fuß“ genannt, ist ein in Zusammenhang mit Diabetes mellitus stehendes Syndrom das am häufigsten beim Patienten mit Diabetes Typ 2 auftritt. Der Fuß ist besonders häufig von den Veränderungen im Körper betroffen und stellt für Diabetiker oft ein großes Problem dar. Durch die diabetische Neuropathie ist das Verletzungsrisiko des Fußes beim Diabetiker besonders groß, und die Verletzungen werden oft nicht bemerkt. Durch die Sensibilitätsstörung wird der Fuß oft unausgeglichen belastet, und es entstehen Schwielen und Druckstellen. Da die periphere Durchblutung gestört ist, heilen entstandene Wunden sehr schlecht ab und infizieren sich leichter. Aus diesen Gründen sind eine regelmäßige Fußpflege und vor allem auch geeignetes Schuhwerk mit Diabetikermaterialien sehr wichtig.

Entwicklung
Bedeutendste Konsequenzen diabetischer Fußprobleme sind Ulzerationen und Amputationen.
Zwischen 0,8 und 10% aller Menschen mit Diabetes mellitus leiden an einer offene Wunde ( Fußulkus ).
Die jährliche Neuerkrankungsrate liegt bei 2,2–5,9%.
Mit über 60000 Amputationen pro Jahr liegt Deutschland europaweit im oberen Bereich.
Ca. 70% aller Amputationen werden bei Patienten mit Diabetes mellitus durchgeführt.

Risikofaktoren
Fußläsionen bei Diabetikern sind das Ergebnis von:

ungeeignetem Schuhwerk, Neuropathie (sensorisch, motorisch, autonom), periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), eingeschränkte Gelenkmobilität, Fußdeformitäten, Hornhautschwielen, psychosoziale Konstellation

Charcotfuß
Ein Charcotfuß (auch DNOAP = diabetisch-neuropathische Osteoarthropathie) entsteht im Rahmen der Polyneuropathie, bei der es zu verstärkter Durchblutung kommt, die eine Auswaschung der Knochengrundsubstanz bewirkt. Kommt es dann zum Bruch, spürt ihn der Betroffene häufig durch die Polyneuropathie nicht. Da kein Schmerzempfinden vorhanden ist, belasten viele Betroffene wochenlang den gebrochenen Fuß weiter. Der Fuß wird warm, geschwollen und rot im Vergleich zur Gegenseite. Der Schmerz fällt dabei geringer als erwartet aus oder kann sogar trotz
erheblichen Knochenbrüchen ganz ausbleiben. Zum Arzt führen z.B. die auffällige Deformierung des Fußes oder entstehende Geschwüre.
Die Primärtherapie besteht aus vollständiger Druckentlastung und Ruhigstellung.
    Kostenlose Fußberatung bei allen
Fußproblemen durch unsere Orthopädieschuhtechnikermeister.


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